Wirbelkörperfraktur

Bei einem Wirbelkörperbruch handelt es sich – wie der Name schon sagt – um den Knochenbruch eines oder mehrerer Wirbelkörper. Am häufigsten kommt die Wirbelkörperfraktur bei älteren Patienten mit Osteoporose vor. Durch eine im Alter steigende Instabilität der Knochen aufgrund eines Verlustes der Knochenmasse können die Wirbel ohne große Krafteinwirkung in sich zusammenbrechen.

Grundsätzlich lassen sich die Ursachen für eine Wirbelkörperfraktur in zwei verschiedene Gruppen einteilen:

  • Traumatisch: Ein Wirbelkörperbruch kann im Rahmen eines Unfalls entstehen. Hierbei können entweder direkte Krafteinwirkungen (z. B. Sturz auf der Treppe mit direktem Anprall eines Wirbelkörpers an eine Treppenstufe) oder indirekte Kräfte (z. B. Kopfsprung ins seichte Wasser mit Aufprall auf dem Grund oder Fall aus großer Höhe mit Stauchung der Wirbelsäule) ursächlich sein.
  • Spontan: Bei bestimmten Erkrankungen wird die Knochenstruktur so sehr geschwächt, dass Wirbelkörper unter der körpereigenen Belastung in sich zusammenbrechen können. Die häufigste Ursache hierfür ist eine altersbedingte Osteoporose. Jedoch können auch Knochenmetastasen bei Tumorleiden eine solche Schwächung der Knochenstruktur bewirken und zu einem spontanen Wirbelkörperbruch führen.

Symptome

Eine Wirbelkörperfraktur kann sich durch bewegungsabhängige Schmerzen äußern.Auch können Bewegungseinschränkungen an der Wirbelsäule auftreten. Bei Lähmungserscheinungen oder Taubheitsgefühlen kann es sich auch um eine Rückenmarksverletzung handeln. Manchmal ruft ein gebrochener Wirbel aber auch gar keine Symptome hervor und bleibt dann oft unentdeckt.